Cinema Iran 2017 – 12.-16.07.

Mit dem Eröffnungsfilm Atomic Heart, Ali Ahmadzadehs zweitem Spielfilm, werfen wir einen Blick zurück in die jüngste Vergangenheit. Taraneh Alidoosti und Pegah Ahangarani spielen darin zwei Freundinnen, die nach einer Party mit dem Auto durchs nächtliche Teheran fahren und eine mysteriöse Bekanntschaft machen.
Der lange Schatten des Iran-Irak-Krieges, der vor allem im Südwesten des Iran seine grausamste Seite zeigte, wirkt in Massoud Bakhshis Spielfilm-Debüt Eine respektable Familie nach. Was passiert, wenn ein schwarzer US-Profi-Basketballer in Shiraz seine Sportkarriere fortsetzt, erzählt Till Schauders Dokumentarfilm The Iran Job.

No Land’s Song – Ausschnitt

Hier ein klitzekleiner Ausschnitt aus „No Land’s Song“ von Ayat Najafi. Die Komponistin Sara Najafi organisiert ein Konzert für weibliche Solostimmen in Teheran. Nach der Revolution von 1979 dürfen Sängerinnen nicht mehr als Solistinnen in der Öffentlichkeit auftreten. Sara versucht dennoch einen Weg zu finden. Zugleich erinnert der Film auch an die unvergessene Tradition der großen iranischen Sängerinnen. Dokumentarfilmgenuss für Musikfreunde! Am 12.9. um 19:30 Uhr im Monopol Kino München.

 

Heute in zwei Wochen: CINEMA IRAN im Monopol Kino München

Heute in zwei Wochen: CINEMA IRAN im Monopol Kino München!
Wir sind im Endspurt der Vorbereitungen.
Das Jahr 2015 hat schon einige sehenswerte iranische Filme in die deutschen Kinos gebracht – Taxi Teheran – Der Berlinale-Gewinner von Jafar Panahi, Manuscripts Don’t Burn und auch A Girl Walks Home Alone at Night.
Am 12. September zeigen wir iranische Filme aus dem Iran, aus Frankreich und Deutschland, die sich um Musik und Kunst im Iran, um die Gegenwart und die Schatten der Vergangenheit drehen und bisher nicht den Weg ins Kinoprogramm gefunden haben.
More infos soon!

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